Ártala – Germanischer Mondkalender als App | Jahrzähler

Ártala - Der Jahrzähler

Rekonstruktion des germanischen Mondkalenders

"Ártala" (altnordisch "Jahrzähler") ist im Alvissmál der Edda das Wort der Elfen für den Mond, weil die Zeitrechnung im germanischen Heidentum vom Mond abhing.

Nachdem ich von 2017 bis 2021 den gebundenen Mondkalender der Germanen als Papier-Wandkalender unter dem Namen "Ártala" veröffentlicht hatte, kann ich hier endlich den Kalender als App anbieten. 
Seit März 2026 als Web-Anwendung, seit Juni 2026 als Android App und bald auch als iOS App.

"Die Rekonstruktion eines Luni-Solarkalenders in Buchform ist eine sehr theoretische Angelegenheit. Mit Hilfe einer App wie dem Ártala wird aus etwas so Abstraktem ein Werkzeug, das es einem ermöglicht, sich in die historischen Zeitqualitäten hineinzufühlen und sie, wenn man möchte, wieder für den eigenen Alltag zu beleben."

Andreas E. Zautner
Autor "Der gebundene Mondkalender der Germanen"

Seit Jahrtausenden zählt der Mond die Zeit. Die germanischen Stämme lebten nach einem Lunisolarkalender, der in Vergessenheit geriet – bis jetzt.

Der "Ártala" bringt den gebundenen Mondkalender der Germanen als App zurück. 
Mondphasen, Jahresfeste, Schaltjahre und Rauhnächte: Dies und mehr, alles im Rhythmus des alten Mondjahres, berechnet nach quellenbasierter Rekonstruktion – ohne esoterische Aufladung, ohne ideologischen Ballast.

 

📲 Jetzt als Webanwendung und als Android App im Google Play Store verfügbar, in Kürze auch auf iOS für Apple-Geräte – folge dem Projekt auf Instagram und Facebook, um nichts zu verpassen.

 

Jedes der Zugangsmodelle bietet einzigartige Vorteile: 

3 Monate: 1,99€

Mit dem Dreimonatszugang hast du die Flexibilität, das Angebot ganz unverbindlich kennenzulernen.

1 Jahr: 6,99€

Der Jahreszugang hingegen bringt nicht nur einen finanziellen Vorteil, sondern auch einen stabilen Zugriff auf alle Inhalte über einen längeren Zeitraum mit sich, vergleichbar mit dem Wandkalender der zwischen 2017 und 2021 für rund 23€ pro Jahr erhältlich war. 

Vollzugriff: 69€

Mit diesem Zugang genießt du Zugriff auf hunderte und tausende Jahre in der Zukunft, alle künftigen Verbesserungen und Inhalte ein Leben lang, solange die App fortbesteht, ohne weitere Kosten.

Eldaring-Mitglieder zahlen nur 49€.

Vorschau

Hier könnt ihr einen Einblick in einige Funktionen der App erhalten:

Kooperation mit dem
Eldaring e. V.

Der Eldaring als größter germanisch-heidnischer Verein im deutschsprachigen Raum fördert und empfiehlt den Ártala.

Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags haben der Vorstand des Eldaring und der Ártala vereinbart, die öffentliche Aufmerksamkeit für einander unter Einsatz der eigenen Mittel zu stärken. Außerdem wird das bislang komplett privat finanzierte Projekt durch eine Förderung des Vereins zugänglicher gemacht. Eine Preissenkung für alle künftigen Kunden und in besonderem Maße für Eldaring-Mitglieder wird erst dadurch möglich, was allen Heiden und Interessierten weltweit zu Gute kommt. 
Hierfür danke ich ganz herzlich!

Der Eldaring, der für einen offenen, inklusiven und wissenschaftlich orientierten Zugang zum germanischen Heidentum steht, ist als gemeinnützig anerkannt.

Im Bild vom Tag der Unterzeichnung, 01.05.2026, von links nach rechts: Uwe Ehrenhöfer (1. Vorsitzender Eldaring e. V.), Janina Voss (2. Vorsitzende), Damian Haller (Jahrzähler) 

"Mit Kalendern planen wir die Zukunft, mit dem Mondkalender beleuchten wir aber auch ein Stück unserer Vergangenheit auf dem Weg nach morgen. Das macht den Zauber von Damian Hallers Neu- und Nachschöpfung namens Ártala aus."

Dr. Alfred Becker 
Anglist, Germanist, Theologe

Der Mond als Jahrzähler der Menschheit

Lange bevor es Schrift, Städte oder Imperien gab, maßen Menschen die Zeit nach dem Mond. Schon vor rund 10.000 Jahren (Warren Field) errichteten mesolithische Jäger in Schottland eine monumentale Anlage aus zwölf Gruben — ein lunisolarer Kalender, der Mondphasen und Wintersonnenwende verband. Noch ältere, aber umstrittene Hinweise reichen bis mehrere zehntausend Jahre vor unserer Zeit. 
Sumer, Babylon, Griechenland, Gallien, die Germanen und weitere: Etliche Kulturen der Erde entwickelten teils unabhängig voneinander lunare und lunisolare Systeme, weil der Mond die Zeit schlicht beim Blick in den Himmel zeigt
Wer heute nach dem Mond zählt, steht nicht am Rand der Geschichte - sondern in ihrer Mitte.

"Wer heutzutage das germanische Heidentum für sich entdeckt, begegnet so gut wie nie auf Anhieb den wenigen wissenschaftlich belegten Überresten desselben. Fast immer sind diese schließlich eingebettet in neuzeitliche Esoterik, leider oft auch zweifelhaftester Herkunft. Immer wieder aufs Neue gilt es dann, auf eigene Faust die Spreu vom Weizen zu trennen. Mithilfe des Ártala-Kalenders wissenschaftlich fundiert zu wissen, wie das Jahr wirklich eingeteilt und welches Fest wann wirklich gefeiert wurde, ist dabei eine unschätzbare Hilfe! Dafür ganz großen Dank an die Autoren!"

Luci van Org
Autorin und Künstlerin

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