Ártala - Der Jahrzähler
Rekonstruktion des germanischen Mondkalenders
"Ártala" (altnordisch "Jahrzähler") ist im Alvissmál der Edda das Wort der Elfen für den Mond, weil die Zeitrechnung im germanischen Heidentum vom Mond abhing.
Nachdem ich von 2017 bis 2021 den gebundenen Mondkalender der Germanen als Papier-Wandkalender unter dem Namen "Ártala" veröffentlicht hatte, kann ich hier endlich den Kalender als App anbieten.
Zuerst als Web-Anwendung, dann perspektivisch als Android App und zuletzt als iOS App.
Seit Jahrtausenden zählt der Mond die Zeit. Die germanischen Stämme lebten nach einem Lunisolarkalender, der in Vergessenheit geriet – bis jetzt.
Der "Ártala" bringt den gebundenen Mondkalender der Germanen als App zurück.
Mondphasen, Jahresfeste, Schaltjahre und Rauhnächte – dies und mehr, alles im Rhythmus des alten Mondjahres, berechnet nach historisch begründeten Formeln und Regeln.
📲 Jetzt als Webanwendung verfügbar – folge uns, um nichts zu verpassen und erhalte exklusiven Zugang durch deinen Support.
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Lizenzschlüssel zum Prototypen sind aktuell hierüber und im Shop erhältlich.
Vorschau
Hier könnt ihr einen Einblick in einige Funktionen der App erhalten:
Kooperation mit dem
Eldaring e. V.
Der Eldaring als größter germanisch-heidnischer Verein im deutschsprachigen Raum fördert und empfiehlt den Ártala.
Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags haben der Vorstand des Eldaring und der Ártala vereinbart, die öffentliche Aufmerksamkeit für einander unter Einsatz der eigenen Mittel zu stärken. Außerdem wird das bislang komplett privat finanzierte Projekt durch eine Förderung des Vereins zugänglicher gemacht. Eine Preissenkung für alle künftigen Kunden und in besonderem Maße für Eldaring-Mitglieder wird erst dadurch möglich, was allen Heiden und Interessierten weltweit zu Gute kommt.
Hierfür danke ich ganz herzlich!
Im Bild vom Tag der Unterzeichnung, 01.05.2026, von links nach rechts: Uwe Ehrenhöfer (1. Vorsitzender Eldaring e. V.), Janina Voss (2. Vorsitzende), Damian Haller (Jahrzähler)

"Mit Kalendern planen wir die Zukunft, mit dem Mondkalender beleuchten wir aber auch ein Stück unserer Vergangenheit auf dem Weg nach morgen. Das macht den Zauber von Damian Hallers Neu- und Nachschöpfung namens Ártala aus."
Dr. Alfred Becker
Anglist, Germanist, Theologe


Der Mond als Jahrzähler der Menschheit
Lange bevor es Schrift, Städte oder Imperien gab, maßen Menschen die Zeit nach dem Mond. Schon vor 10.000 Jahren errichteten mesolithische Jäger in Schottland eine monumentale Anlage aus zwölf Gruben — ein lunisolarer Kalender, der Mondphasen und Wintersonnenwende verband. Noch ältere, aber umstrittene Hinweise reichen bis ca. 30.000 Jahre vor unserer Zeit.
Sumer, Babylon, Griechenland, Gallien, die Germanen und weitere: Etliche Kulturen der Erde entwickelten teils unabhängig voneinander lunare und lunisolare Systeme, weil der Mond die Zeit schlicht beim Blick in den Himmel zeigt.
Wer heute nach dem Mond zählt, steht nicht am Rand der Geschichte - sondern in ihrer Mitte.
"Wer heutzutage das germanische Heidentum für sich entdeckt, begegnet so gut wie nie auf Anhieb den wenigen wissenschaftlich belegten Überresten desselben. Fast immer sind diese schließlich eingebettet in neuzeitliche Esoterik, leider oft auch zweifelhaftester Herkunft. Immer wieder aufs Neue gilt es dann, auf eigene Faust die Spreu vom Weizen zu trennen. Mithilfe des Ártala-Kalenders wissenschaftlich fundiert zu wissen, wie das Jahr wirklich eingeteilt und welches Fest wann wirklich gefeiert wurde, ist dabei eine unschätzbare Hilfe! Dafür ganz großen Dank an die Autoren!"
Luci van Org
Autorin und Künstlerin







